Vertikalangeln im See: Barsch und Hecht über Kanten, wie fein muss man werden?

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  • #23711621816
    Reto Z.
    Teilnehmer

    Ich fisch seit zwei Jahren vom Boot im See, meistens Vertikal mit Gummifisch auf 8 bis 15 Meter über einer Kante. Das Echolot zeigt oft Fischbögen, die aber nicht beissen. Ich vermute, ich bin zu hastig. Wie lange lasst ihr den Köder über dem Fisch stehen, und wie fein gehen eure Rute und Schnur dabei? Ich nutz bisher 0,12 mm Geflochtene und 12 bis 18 Gramm Jigköpfe.

    #23711621817
    Kai Lorenz
    Teilnehmer

    Fischbögen heißt nicht automatisch Beisser. Bei Fisch unter dem Boot immer erst den Köder auf Höhe oder knapp über dem Echo ablegen und dann sehr kleine Bewegungen machen, ein bis zwei Zentimeter, dann pausieren. Bei Sommerhitze sind die Fische häufig träge. Dann lieber einen leichteren Jigkopf und feinere Schnur, 0,08 bis 0,10 mm. Und das Boot wenig bewegen, jeder Windstoß, der es abtreibt, zieht den Köder aus der Zone.

    #23711621818
    Tim aus Linz
    Teilnehmer

    Bei mir an der Donau ist es ähnlich, aber mit Strömung ist es eher Schleppen als Stehen. Was auch hilft: den Köder mal absichtlich auf Grund tippen lassen und dann hochheben, das macht Staub und löst manchmal einen Biss aus.

    #23711621819
    Reto Z.
    Teilnehmer

    Merci, ich probier das mit weniger Bewegung. Gestern hab ich einen Egli mit 38 cm und einen Hecht mit 78 cm so erwischt, der Hecht stand die ganze Zeit unter dem Boot und hat erst nach einer langen Pause zugepackt.

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