Tolle Produkte zum Spinnangeln

Spinnfischen ist die aktivste Form des Fischens. Ebenso wie beim Fliegenfischen ist man dieser Art des Angelns ständig in Bewegung. Beim Spinnfischen ist man nur mit Spinnrute, Kescher und ein paar Wobbler oder Blinker bewaffnet und begibt sich auf die Jagd nach Hecht und Barsch. Damit man beim Spinnangeln Erfolg hat, müssen Spinnrute, Rolle, Schnur und Köder optimal aufeinander abgestimmt sein.

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Beim Spinnfischen stellt man sich früher oder später die Frage: Welcher Spinner für welchen Fisch und wie wird er am besten an der Schnur befestigt.

Spinnfischen – Eine Kunst für sich

Im Gegensatz zum Ansitzen am Fluss oder am See ist das Spinnfischen ein aktives Fischen. Man geht sozusagen mit seiner Spinnrute auf die Jagd nach seinem Zielfisch. Hierbei werden im Fluss tiefe Gumpen, Stillwasserzonen und Kehren gezielt abgefischt. Dabei ist es wichtig die richtige Wassertiefe und Führung des Köders zu wählen.

Generell ist das Spinnfischen genauso wie das Fliegenfischen die aktivste Art des Angelns und eine sehr sportliche Variante. Man bleibt in der Regel nicht länger als 10 bis 15 Minuten an der gleichen Stelle. Beim Spinnfischen kommt es nicht selten vor, dass man mehrere Kilometer zurücklegt.

Was ist Spinnfischen?

SpinnfischenDer Begriff Spinnfischen oder Spinnangeln stammt aus dem Englischen. „To spin“ bedeutet „sich drehen“. Früher hat man dazu sogenannte Spinner verwendet. Kleine Löffel aus Metall, die sich beim Einholen schnell um die eigene Achse drehen. Dabei kommt nicht nur eine Menge Druck ins Wasser, sondern der Kunstköder blitzt und funkelt zudem im Wasser und löst bei den Räubern oft einen Beißreflex aus.

Generell fischte man früher hauptsächlich auf Forellen mit Spinner. Inzwischen zählt auch das Angeln mit Kunstköder, also mit kleinen Gummifischen, zum Spinnfischen.

Spinner gibt es in den verschiedensten Größen. Bei kleineren Raubfischen wie Forelle oder Döbel eignen sich in schnell fließenden Bächen Spinner, oder auch Meps genannt, mit der Größe 2 oder 3. Möchte man auf Hecht gehen ist es ratsam einen Meps mit der Größe 5 oder gar 6 zu wählen.

Mittlerweile werden auch andere Kunstköder beim Spinnfischen verwendet. Gummifische in allen erdenklichen Größen und Formen werden gerne für Zander und Hecht verwendet.

Welche Schnur verwendet man am Besten

Als Hauptschnur kommt in der Regel eine geflochtene Schnur zum Einsatz. Einfach nur deswegen, weil man so den besten Kontakt zum Köder hat. Schon kleine Attacken können so schnell erkannt werden und der Anhieb kommt schneller durch. Fehlbisse werden so weitgehend vermieden.

Angelt man an Muschelbänken oder Steinpackungen kann das allerdings leicht zum Verhängnis werden. Geflochtene Schnüre sind hier sehr empfindlich. Deswegen können in so einem Fall eine Monofile Schnur vorgeschaltet werden. Zum Verbinden der Monofilen und der geflochtenen Schnur eignet sich am besten der Albright Knoten oder der Blutknoten.

Spinnfischen mit monofilem Vorfach oder Stahlvorfach

Beim Hecht ist es ratsamer ein Stahlvorfach zu verwenden. Wer schon einmal Bekanntschaft mit seinen messerscharfen und ultraspitzen Zähnen gemacht hat, der kann sich vorstellen, wie schnell eine Schnur damit durchtrennt werden kann.

Wer allerdings Jagd auf Barsch oder Zander machen möchte, der sollte eher ein Mono-Vorfach verwenden. Zu oft schon haben Zander kurz vor dem Biss das Stahlvorfach bemerkt und sind abgedreht.

Wer allerdings hier auf Nummer Sicher gehen will, der sollte mindestens ein 40er monofiles Vorfach benützen. Auch hier kann das Monofile Vorfach direkt mit einem Albright Knoten mit der Hauptschur verbunden werden. Am anderen Ende wird mit der Crimpzange eine Schlaufe gebildet in der zuvor ein kleiner Karabiner eingehängt wird.

Viele schwören auf den Einsatz sogenannter Fluoro Carbon Schnüre, die angeblich unter Wasser unsichtbar seien. Ob dem wirklich so ist, das sei mal dahingestellt. Fluoro Carbon hat auf alle Fälle seine Daseinsberechtigung. Aber ob es Unsichtbar im Wasser ist, mag ich bezweifeln.

Tipp: Auf der Seite https://www.angelshop-cham.de/gefl-schnure-spulen/ findet man passende Schnüre zum Spinnfischen.

Das Wurfgewicht ist beim Spinnfischen entscheidend

Ob man beim Spinnfischen Erfolg hat hängt von vielen Faktoren ab. Welcher Köder wird für welchen Raubfisch verwendet. Auch die Ködergröße ist hier ein sehr wichtiger Faktor. Damit man den Köder am Besten und weit genug werfen kann, benötigt man eine Spinnrute, die das richtige Wurfgewicht hat. Das wird auf jeder Rute angegeben und sagt aus, mit welchem Ködergewicht die Rute am Besten lädt und man somit am Weitesten werfen kann.

Aufbau einer Spinnrute

Es gibt beim Spinnangeln Spinnruten als Telescopruten und als Steckruten. 2-teilige, 3-teilige und auch als Reiseruten mit 4,5 oder mehr Teilen. Je weniger Teile eine Spinnangel hat, umso besser ist die Aktion. Die Länge der Angelrute bestimmt das Gewässer. Am Rhein zum Beispiel kann ich mit einer längeren Rute spinnangeln. Ist mit dichtem Bewuchs am Ufer zu rechnen oder habe ich nur einen kleinen Bach an dem ich nur wenig Platz habe, dann ist es sinnvoll mit einer kürzeren Rute zu fischen.

Die Führungstechnik macht den Unterschied

Spinnangeln auf Forellen

BarbaraJackson / Pixabay

Letztendlich macht die Führungstechnik des Köders den kleinen aber wichtigen Unterschied ob man erfolgreich am Wasser ist oder nicht. Viele bewegen den Köder einfach zu schnell und lassen dem Hecht oder Zander zu wenig Zeit. Man muss den Köder nicht nur beim Gummifischangeln für den Fisch interessant genug führen. Hier eignet sich am Besten zum Beispiel die Faulenzer Methode, bei der nur ein oder zweimal die Angelrolle eingedreht wird. Anschließend lässt man den Köder wieder auf den Boden absinken. Dabei hat man ein direktes Ködergefühl und den besten Köderkontakt. Wichtig dabei ist, dass man eine geflochtene Schnur verwendet, die keine Längendehnung hat. So hat man den direkten Kontakt zum Fisch. Als Angelrolle verwendet man am Besten eine 1000er Rolle.

Auch beim Jerken oder beim Fischen mit einem Popper oder Stickbait, der direkt an der Wasseroberfläche geführt wird, gilt es auch mal kurze Pausen einzuhalten, damit der Raubfisch Zeit hat den Köder zu attackieren. Ebenfalls beim Blinker hat man mehr Erfolg, wenn man den Köder nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit einholt.

Generell ist es also wichtig das Tempo bei der Köderführung zu variieren. Also von schnell zu langsam. Der Köder muss dabei so naturgetreu wie möglich geführt werden.

Auch ist bei der Köderführung wichtig in welcher Wassertiefe der Wobbler, Gummifisch oder Spinner geführt wird. Dazu gibt es unzählige Kunstköder und genauso viele Köderführungen. Man kann den Gummifisch zum Beispiel Jiggen oder Jerken. Was das im Einzelnen heißt werde ich an anderer Stelle erklären. Wichtig ist nur, dass man auch weiß wann die Raubfische wo stehen. Auch die Bereiche sollte man kennen in denen ein Raubfisch, wie zum Beispiel der Hecht, bevorzugt raubt.

Auch die Beschaffenheit des Gewässers hat einen Einfluss auf die Köderführung. Ist der See oder Fluss zum Beispiel sehr verkrautet, machte es keinen Sinn mit einem Wobbler Jagd auf die Räuber zu machen. Hier bietet sich ein Oberflächenköder wie zum Beispiel ein Popper an.

Welche Köder gibt es?

TheDigitalWay / Pixabay

Beim Spinnfischen gibt es mittlerweile viele Kunstköder und ebenso viele Techniken mit denen gefischt wird. Neben dem klassischen Spinnfischen mit Spinner oder Blinker ist immer mehr das Gummifischangeln in Mode gekommen. Hier werden diverse Gummiköder mit sogenannten Jigköpfen versehen. Das sind unterschiedlich schwere Bleiköpfe, in denen beim Gießen ein Haken implementiert wurde. Dieser Jigkopf wird meist vor dem Spinnfischen in den Gummiköder geschoben.

Auch die Dropshot-Methode wird immer beliebter. Dazu gibt es auch spezielle Dropshot Ruten. Hier wird entweder mit einem Gummifisch ohne Jigkopf oder einem toten Köderfisch geangelt. Desweiteren wird gerne mit Wobblern auf Raubfische geangelt. Hier variieren die Kunstköder von der Größe, Form oder der Tauchtiefe, die von der Tauchschaufel des Wobblers bestimmt wird.

Diese Köder gibt es:

  1. Spinner
  2. Blinker
  3. Wobbler
  4. Gummifisch
  5. Stickbait
  6. Popper
  7. Jerkbait
  8. Streamer
Spinner
Spinnrute