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2012
Mo. 4. Juni 19 Uhr Theater und Podiumsdiskussion Kriegsverrat ist Friedenstat oder Warum Hamburg ein Deserteursdenkmal braucht Schülerinnen und Schüler der Ida-Ehre-Schule berichten von ihrer Initiative für das Deserteursdenkmal, Abgeordnete der Bezirksversammlung Eimsbüttel kommen zu Wort. Eingestimmt wird der Abend durch die Aufführung des Kurzstücks "Kriegsgericht" mit dem Schauspielteam "Antikriegsambulanz". 
Ort: Mut-Theater, Amandastr. 58, 20357 Hamburg (Schanzenviertel). Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR.
Flugblatt

So. 29. Juli 14 Uhr Radrundfahrt Sag mir, wo die Gräber sind Radtour zu Grabstätten von in Hamburg hingerichteten Wehrmachtsdeserteuren und Wehrkraftzersetzern. Eine Veranstaltung im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes 2012. 
Treff: S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße/ Friedhof. Teilnahme frei, keine Anmeldung, Dauer 90 min


S
o. 9. Sep. 12:30 Uhr Ein Grabstein für Kurt Elvers Zum «Tag des offenen Denkmals» stellt die Willi-Bredel-Gesellschaft, die alle 449 Grabstellen mit 750 Namen des "Ehrenfelds der Geschwister-Scholl-Stiftung" dokumentiert hat, die Geschichte dieses Gräberfeldes vor. Anschließend wird der neu angelegte Stein für den Bauschlosser und Kunststudenten Kurt Elvers (1919-1945) eingeweiht. Elvers war 1944 von einem Kriegsgericht wegen nazikritischer Äußerungen zum Tode verurteilt und wenige Wochen vor Kriegsende am Höltigbaum hingerichtet worden. Der Historiker Dr. Hans Hesse stellt das Schicksal des mutigen Studenten vor und geht auf die Frage ein, weshalb der Stein 67 Jahre nach dem Kriegsende errichtet worden ist.
Ort: Friedhof Ohlsdorf, Bus 170 bis Eingang Bramfeld („Maisredder“)

Do. 22. Nov. Vortrag «Schießplatz Höltigbaum» Dr. Detlef Garbes Vortrag widmet sich dem neueren Forschungsstand über die Hinrichtungen von Deserteuren und anderen kriegsgerichtlich abgeurteilten Soldaten in Hamburg-Rahlstedt 1940 bis 1945
Ort: Rogate-Kirche in Meiendorf; Uhrzeit folgt

       ©senenko 2011