Spinnfischen am Fluss

Spinnfischen am Fluss

Beim Spinnfischen stellt man sich früher oder später die Frage: Welcher Spinner für welchen Fisch und wie wird er am besten an der Schnur befestigt.

Spinnfischen – Eine Kunst für sich

Spinnfischen am Fluss

Im Gegensatz zum Ansitzen am Fluss oder am See ist das Spinnfischen ein aktives Fischen. Man geht sozusagen mit seiner Spinnrute auf die Jagd nach seinem Zielfisch. Hierbei werden im Fluss tiefe Gumpen, Stillwasserzonen und Kehren gezielt abgefischt. Dabei ist es wichtig die richtige Wassertiefe und Führung des Köders zu wählen. Generell ist das Spinnfischen genauso wie das Fliegenfischen die aktivste Art des Angelns und eine sehr sportliche Variante. Man bleibt in der Regel nicht länger als 10 bis 15 Minuten an der gleichen Stelle. Beim Spinnfischen kommt es nicht selten vor, dass man mehrere Kilometer zurücklegt.

Was ist Spinnfischen?

Der Begriff Spinnfischen oder Spinnangeln stammt aus dem Englischen. „To spin“ bedeutet „sich drehen“. Früher hat man dazu sogenannte Spinner verwendet. Kleine Metalllöffel, die sich beim Einholen schnell um die eigene Achse drehen. Dabei kommt nicht nur eine Menge Druck ins Wasser, sondern der Kunstköder blitzt und funkelt zudem im Wasser und löst bei den Räubern oft einen Beißreflex aus.

Spinner gibt es in den verschiedensten Größen. Bei kleineren Zielfischen wie Forelle oder Döbel eignen sich in schnell fließenden Bächen Spinner, oder auch Meps genannt, mit der Größe 2 oder 3. Möchte man auf Hecht gehen ist es ratsam einen Meps mit der Größe 5 oder gar 6 zu wählen. Mehr lesen

Hechtangeln im Frühjahr

Hechtangeln im Frühjahr

meinig / Pixabay

Im zeitigen Frühjahr, wenn die Schonzeit des Hechtes abgelaufen ist, und Friedfische wie der Karpfen, aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen noch schwer zu fangen sind, ist der Hecht ein begehrter Zielfisch. Der Hecht ist in dieser Zeit besonders gefräßig und versucht die im Winter verbrauchten Kraftreserven wieder aufzustocken. Speziell in dem Monat Mai kann man echte Bissattacken erleben. Allerdings sind es zu dieser Jahreszeit andere Standorte, an denen man die Hechte findet. Im Folgenden werden wir einige Tipps geben in welchen Gewässerbereichen man die Hechte in dieser Jahreszeit finden kann, welche Köder besonders verlockend sind und was es bei der Köderführung zu beachten gibt.

Die Standorte im Frühjahr

Im Frühjahr ist die Temperatur des Wassers meist noch niedrig. Besonders an den etwas wärmeren Tagen, wenn die Sonne das Wasser erwärmt, steigt die Wassertemperatur an. Wenn man dies genauer betrachtet, dann wird deutlich das der Temperaturanstieg nicht in allen Gewässerbereichen und Gewässerabschnitten gleichmäßig erfolgt. Speziell Flachwasserzonen und die oberen Wasserschichten erwärmen sich schneller. Genau das sind auch die Bereiche in denen man den Hecht im Frühjahr finden kann. Teilweise hält es sich sehr ufernah auf, häufig sucht er sich eine geschätzte Stelle unter überhängenden Ästen, in Seerosenfeldern oder unter Brücken. Als Angler sollte man diese Stellen intensiv beangeln, nicht die Würfen in die Gewässermitte werden mit einem Biss eines Raubfisches belohnt, sondern die Würfe parallel am Ufer entlang sind vielversprechend. Wenn man nun noch einen passenden Köder montiert hat lässt der nächste Biss sicher nicht lange auf sich warten.

Mehr lesen

Outdoor Angelsport – was muss man wissen?

Outdoor Angelsport – was muss man wissen?

Bewegung und Beschäftigung an der frischen Luft sind heute ein absoluter Trend. Ob Radsport, Wandern, Unternehmungen mit Hund oder eben Angeln – es gibt viele Outdoor Sportarten. Vielen von ihnen ist gemein, dass man die Ruhe genießen und die Natur hautnah erleben will. Das ist beim Angelsport nicht viel anders, nur dass man dafür noch einiges an Ausrüstung und Fachwissen im Vorfeld benötigt. Das meiste Wissen kann man im Angelshop finden, denn dort wird, abhängig von den persönlichen Interessen und Wünschen, eine umfassende Beratung geboten.

Worauf will ich fischen?

angelshopvomangler / Pixabay

So erfährt man im Laden für Angelbedarf, dass jeder passionierte Angler seinen bevorzugten Zielfisch hat. Die Zielfische lassen sich in Raub- und Friedfische untergliedern. Häufige Zielfische unter den Raubfischen sind Hecht, Waller, Barsch und Zander. Bei den Friedfischen ist es vor allem der Karpfen, der es Anglern angetan hat.

Will man Karpfen angeln, benötigt man dafür anderes Angelzubehör als beim Hecht etwa. Auch die Techniken und die richtigen Standorte für einen erfolgreichen Angelausflug können sich je nach Zielfisch unterscheiden. Mehr lesen