Willi-Bredel-Gesellschaft
Veranstaltungskalender der Willi-Bredel-Gesellschaft 2016

Wenn nicht anders vermerkt, gelten folgende Regeln: Die Teilnahme an den  Veranstaltungen kostet 5 Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rundgänge und Fahrten dauern rund 2,5 bis 3 Std. 
Die Teilnahme an Veranstaltungen des "Ohlsdorfer Friedensfestes" und zum "Tag des offenen Denkmals" (Denkmaltag) ist grundsätzlich kostenfrei.

 

Alle Veranstaltungen auf einen Blick:
Januar
So. 3.1., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
Mi. 27.1., 18 Uhr Feierstunde zur Eröffnung der "Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord" Flyer

Februar
So. 7.2., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945

Di. 23.2., 19
Uhr Filmveranstaltung „Aufstand in Sobibor“
Do. 25.2., 19:30 Uhr Filmveranstaltung "Resilienz" mit dem Auschwitzüberlebenden Hans Gaertner.

März
So. 6.3., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945

April
So. 3.4., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945

Mai
So. 1.5., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
Sa. 7.5., ab 16 Uhr Fest der Befreiung
Flyer
So. 22.5., 10 Uhr Radtour Ohlsdorfer Friedhof: Verfolgung & Widerstand 1933–1945
So. 29.5., 15 Uhr Wasserkraftanlage Fuhlsbütteler Schleuse

Juni
So. 5.6., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
So. 12.6., 15 Uhr Radtour zwischen Fuhlsbüttler Schleuse und Alsterkrüger Kehre
Do. 23.6., 18:30 Stadtteilrundgang und Veranstaltung "Kolonialprofiteure in Ohlsdorfer Straßennamen"
Flyer
So. 26.6., 10 Uhr Friedhof Ohlsdorf: Hamburger Künstler im NS

Juli
So. 3.7., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
Zweite Juli-Hälfte bis Anfang August:  7. Ohlsdorfer Friedensfest, Näheres folgt

August
So. 7.8., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
So. 28.8., 14 Uhr Rundgang durch Fuhlsbüttel: „Neues Bauen“

September
So. 4.9., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
So. 4.9., 10 Uhr Radtour Ohlsdorfer Friedhof: Verfolgung & Widerstand 1933–1945
So. 11.9., 14 Uhr Denkmaltag: NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
Sa. 17.9., 15 Uhr Radtour Friedhof Ohlsdorf: Grabmale, die gesehen werden wollen
So. 18.9., 11 Uhr Jüdischer Friedhof Ilandkoppel: Bestattungskultur
So. 25.9., 10 Uhr Friedhof Ohlsdorf: Hamburger Künstler im NS

Oktober
So. 2.10., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
So. 9.10., 15 Uhr Wasserkraftanlage Fuhlsbütteler Schleuse
So. 9.10., 14-16 Uhr Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten

November
So. 6.11., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945
Mo. 7.11., 20 Uhr "Soweit uns Spaniens Hoffnung trug". Veranstaltung mit dem österr. Schriftsteller Erich Hackl im Polittbüro 
Do./ Fr. 17./18.11., jeweils 19 Uhr  24. Fuhlsbüttler Filmtage: Thema: 80. Jahrestag Beginn des Spanienkriegs

Dezember
So. 4.12., 14 Uhr NS-Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945

 


Nähere Informationen zu den
einzelnen Veranstaltungen und Führungen:

Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord
Festliche Eröffnung am Mi. 27.1.2016, 18 Uhr

Ort: Großer Sitzungssaal, Robert-Koch-Straße 17, 20249 Hamburg, U1 Kellinghusenstraße
Alle Veranstaltungen zur "Woche des Gedenkens" vom 26.1. bis 6.3.2016 siehe
Flyer
Neben den Führungen durch die Zwangsarbeiterbaracke bietet die Bredelgesellschaft in der "Woche des Gedenkens" eine Kooperationsveranstaltung mit der "Initiative MIR" an:

Di. 23. Februar, 19 Uhr  Filmveranstaltung „Aufstand in Sob
ibor“. Am 14. Oktober 1943 kam es im Vernichtungslager Sobibor zu einem Aufstand mit anschließender Massenflucht. Planung und Durchführung der Revolte gingen hauptsächlich zurück auf sowjetische Kriegsgefangene unter Führung des Rotarmisten Alexander Petscherski. Mit Einführung von Kamal Salehezadeh. Ko-Veranstalter: Initiative MIR. Eintritt frei.
Ort: Grüner Saal, Im Grünen Grunde 1, 22337 Hamburg, U/S Ohlsdorf

Do. 25. Februar, 19:30 Uhr  Filmveranstaltung "Resilienz - die Kunst des Überlebens". Film und Gespräch mit dem jüdischen Auschwitzüberlebenden Dr. Hans Gärtner (lebt heute in Prag). Hans Gaertner ist 1926 in Hamburg zur Welt gekommen und in Eppendorf aufgewachsen; er überlebte die Lager Theresienstadt, Auschwitz und Schwarzheide. Für seinen in Minsk ermordeten Vater gibt es in Eppendorf einen Stolperstein. Über das Schicksal der Familie Gaertner kann man auch im 2. Bd. des Eppendorfer Stolpersteinbuches nachlesen. Ko-Veranstalter: Backstube Fuhlsbüttel e.V. Eintritt frei.
Ort: Kirchen-Gemeindesaal von St. Marien (Am Hasenberge 44), von U/S-Bf. Ohlsdorf 8 Fußminuten


Führung durch die Dauerausstellungen „Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945“ und „Leidensweg und Behauptung: Matla Rozenberg“

Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die beiden letzten weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs vor dem Abriss gerettet und eine Dauerausstellung über NS-Zwangsarbeit eingerichtet (Themen: Rekrutierung der Zwangsarbeiter, Wohnsituation, Lebensbedingungen und Misshandlungen). Die zweite Dauerausstellung veranschaulicht die Lebensgeschichte der polnischen Jüdin Matla Rozenberg, die der Hölle von Auschwitz entkam und in Hamburg Zwangsarbeit leisten musste.
Eintritt gegen Spende 2 €
Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22335 Hamburg (Nähe Flughafen; S-Bf. Flughafen)
Termine: Sonntags jeweils 14–17 Uhr: 3. Januar, 7. Februar, 6. März, 3. April, 1. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September, 2. Oktober, 6. November, 4. Dezember.


Ohlsdorfer Friedhof: Verfolgung und Widerstand 1933 – 1945. Radtour zu Grabfeldern und Gedenkorten
Treff: S/U Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße
. In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Begleitung: Herbert Diercks
So. 22. Mai, 10 Uhr
So. 4. September, 10 Uhr

Die Wasserkraftanlage Fuhlsbütteler Schleuse. Führung durch das einzige Wasserkraftwerk Hamburgs.
Im September 2016 feiert die Wasserkraftanlage Fuhlsbütteler Schleuse bereits ihr 15-jähriges Bestehen. Anlass genug, nicht nur nach der Historie des Alsterkraftwerks zu fragen, sondern auch einmal nach den Motiven der Betreiber. Dauer 1 Std.
Treff: Schleuse an der Alsterbrücke, Am Hasenberge
So. 29. Mai, 15 Uhr
So. 9. Oktober, 15 Uhr

Zwischen Fuhlsbüttler Schleuse und Alsterkrüger Kehre. Topografische Radtour mit folgenden Stationen: Straßenbahnhäuschen, Fuhlsbüttler Schleuse, Ohlsdorfer Schwimmbad, Dampfbootanleger, Ruderbootanleger, Ladeplätze unterhalb der Wolfgang-Borchert-Siedlung, Alsterkrüger Kehre. Begleitung: Gernot Knop
Treff: Büro Willi-Bredel-Gesellschaft, Im Grünen Grunde 1, S/U Ohlsdorf
So, 12. Juni, 15 Uhr


Kolonialprofiteure in Ohlsdorfer Straßennamen
.
2-teilige Veranstaltung: Stadtteilrundgang und Saal-Veranstaltung. Flyer
Hamburg war mit Berlin eine der deutschen Kolonialmetropolen und besitzt neuerdings eine Forschungsstelle zur „(post-)kolonialen Erinnerungskultur“. Was würde eine Dekolonisierung des Hamburger Stadtraums für unseren Stadtteil bedeuten?

1. Teil: Stadteilrundgang am Justus-Strandes-Weg und Woermannsweg /-stieg
Treff:
Fuhlsbüttler Schleuse / Alsterbrücke / Am Hasenberge / Woermannsweg, unweit S / U1 Ohlsdorf, Ausgang "Im Grünen Grunde"
Do, 23. Juni, 18:30 Uhr


2. Teil: Veranstaltung im "Grünen Saal": Markt der Informationen“ mit Info-Ständen über die deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun sowie über den antikolonialen Widerstand + Dichterlesung mit Elaine Thomas, Storyteller & Singer
+ Filmvorführung „Manga Bell – Verdammte Deutsche?“ (BRD 1997) 45 min + Diskussion
Ort
: Grüner Saal, Im Grünen Grunde 1d, 22337 Hamburg, direkt am S- / U1-Bf. Ohlsdorf, Ausgang "Im Grünen Grunde"
Do, 23. Juni, 19 Uhr


Ohlsdorfer Friedhof: Hamburger Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus
. Literarischer Spaziergang
Treff: S/U Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße / Friedhof
Begleitung: Katja Hertz-Eichenrode und Herbert Diercks
In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 
So. 26. Juni, 10 Uhr
So. 25. September, 10 Uhr

7. Ohlsdorfer Friedensfest
Zweite Juli-Hälfte bis Anfang August 2016, Näheres folgt

Neues Bauen – Karl Schneider und Zeitgenossen
. Rundgang durch Fuhlsbüttel
Treff: Eingangstor Philips Medical Systems (Röntgenmüller), Röntgenstraße 24, Endstation am U-Bahnhof Fuhlsbüttel.

Begleitung: Gudrun Schulze-Struck
 
So. 28. August, 14 Uhr


«Tag des offenen Denkmals» - Führung durch die Dauerausstellung „Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945“

Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23

So. 11. September, 14–17 Uhr

Grabmale, die gesehen werden wollen. Radtour über den Ohlsdorfer Friedhof zu alten und neuen Mausoleen.
Begleitung: Gernot Knop

Treff: U/S-Bf.
Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße / Friedhof
Sa, 17.
September, 15 Uhr

Jüdische Bestattungskultur. Führung über den jüdischen Friedhof Ilandkoppel
Männliche Teilnehmer mit Kopfbedeckung
Begleitung: Ruwen Geithe

Treff: Pforte zum jüdischen Friedhof, Hamburg-Ohlsdorf, Ilandkoppel
So. 18. September, 11 Uhr. Dauer 1 Std.

"Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten". An diesem Tag öffnet die Willi-Bredel-Gesellschaft die Ausstellung "Leben und Werk von Willi Bredel" in den vereinseigenen Büroräumen. 
Ort: Büro der Willi-Bredel-Gesellschaft, Im Grünen Grunde 1, 22337 Hamburg, S/U Ohlsdorf
Mi. 9. Oktober, 14-16 Uhr  

80 Jahre Spanienkrieg: "Soweit uns Spaniens Hoffnung trug". Der österreichische Schriftsteller Erich Hackl liest aus seinem neuen Buch "Soweit uns Spaniens Hoffnung trug" Texte von Maria Osten, Willi Bredel, Anna Siemsen, Jospeh Roth u.a. Autoren. Flyer
Ort: Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Mo. 7. November 2016, 20 Uhr